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Dauerausstellung

Der Heimat- und Kulturverein Wiebelskirchen betreibt im Wibilohaus ein Museum, in dem die auf unserem Bann gemachten Bodenfunde ausgestellt sind. In erster Linie sind dies Exponate, die aus der von 1978 bis 1978 durchgeführten wissenschaftlichen Grabung auf dem Kirchberg stammen. Ausgehend von Sagen, die über diesen Platz berichten, hatte der Verein es sich zur Aufgabe gemacht, dem Wahrheitsgehalt dieser Erzählungen auf den Grund zu gehen.

Dauerausstelung eins

Nachdem es zum überraschenden Fund eines Steinsarges gekommen war, schaltete der damalige Vorstand das Konservatoramt ein. Es wurde eine Arbeitslehrschaffungsmaßnahme eingeleitet und der Archäologe Emanuel Roth mit der wissenschaftlichen Leitung beauftragt.

Die Ergebnisse waren überraschend. Außer den Fundamenten einer aus dem 11. Jahrhundert stammenden Kirche, dem Keller eines römischen Landhauses, 2 Viergöttersteinen, Steinsärgen, wurden über 1000 Bestattungen gefunden. Der Friedhof (Kirchenhof) war mit einer kreisförmigen Mauer umgeben, an die sich eine mittelalterliche kleindörfliche Bebauung anschloss. Das übrige Fundgut war enorm. Obwohl die Grabungsereignisse vom Kirchberg bei mehreren Doktorarbeiten Erwähnung fanden und ein Buch von Dr. Buhmann, Pathologe der Uni Homburg erschienen ist, des weiteren eine Veröffentlichung der Grabungsbefunde von E. Roth im Buch des Landkreises Neunkirchen seinen Niederschlag fand, sind die wissenschaftlichen Untersuchungen, leider, immer noch nicht abgeschlossen.

Dauerausstellung zwei

Des weiteren berichteten Funde von einer im Mittelalter in Wiebelskirchen verbreitenden Eisenhütte, aus der die ersten gegossenen Häfen (Töpfe) gekommen sein sollen.
Dem Museum ist eine Galerie angegliedert, in der Wechselausstellungen, Vorträge und Seminare stattfinden.