Fahrten und Wanderungen



Heimatkundliche Wanderung am 22. Juni



Ostern, die vergessene Tochter von Wiebelskirchen

Neunkirchen wird als Tochter des uralten Wiebelskirchen bezeichnet, dabei wird vergessen, daß unser Ort noch eine ältere Tochter hatte, nämlich Ostern.
Eine Urkunde von 926 berichtet uns, daß der Abt des Chorherrenstifts St. Therentius, Abericus, eine halbe Hufe (Bauerngut) neugerodetes Land, von dem Getreuen des Bischofs Widericus von Metz namens Adalbert gekauft hat, das in der Nähe des Klosters lag.
Als aus dem Chorherrenstift das Frauenklosters Neumünster geworden war, erfahren wir 1005 aus der Besitzurkunde des Klosters, wo das Bauerngut lag, nämlich in Hostratia bei Wiebelskirchen.
1381 bekundet Lamprecht Strauff von Kastel, daß Graf Johann II. seinem Vater das Dorf Ostern verpfändet hat.
Um 1540 erfahren wir, daß der Graf unter anderem ein Stück Land zu Niederostern, an der Furt, besitzt.
Um 1600 wird Ostern plötzlich als „Sitters“ bezeichnet und geht im 30 jährigen Krieg unter.
Ostern/Sitters lebt heute als Ortsteil Seiters in Wiebelskirchen weiter.
Der Heimat und Kulturverein Wiebelskirchen bietet eine Führung durch Seiters an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf dem Wibilopatz.]

Quelle: Auszug aus Wiebelskircher Geschichten Band 4 von Norbert Hell





  






| moziloCMS 1.11.2 | Sitemap | Letzte Änderung: Dorffest (08.07.2019, 09:36:19) |